Photarion's Whippets

Großes Aufatmen

Die Suchaktion der Whippets ist beendet, da vor ca. einer Stunde der letzte Vermisste Whippet, Edgar, lebend gefunden wurde (G.s.D.). Wir wünschen Edgars Besitzern Gunnar und Gordon viel Kraft, um die Trauer ihres tödlich verunglückten Whippets Igor zu bewältigen und den nun allein zurückgebliebenen Edgar trösten zu können. Wir fühlen mit Euch.
Den beiden Whippets Novi und Victor und ihren Besitzern wünschen wir auch viel Kraft dieses so schreckliche Trauma gut zu verarbeiten.

Bitte um Mithilfe!

Alles Weitere entnehmen Sie bitte diesem Beitrag.

Geburtstagsfeier der Photarion`s

Am Samstag feierten wir den 1. Geburtstag des Photarion´s A-Wurf in gemütlicher Runde. Anwesend waren Claudia mit Morris, dem Papa der jungen Wilden, unsere liebe Tanja, die schon voller Vorfreude auf ihren Welpen wartet, Tanja und Sven mit ihrem Floppy (Photarion´s Azurit), Uli mit Marley (Photarion´s Aquamarin) und Machu, dem Onkel der Bande, den „Paten“ von Turini und Sony, Stefan und Torsten mit ihrem Diego, Heinz, unser Hundetrainer und seine Frau Gabi mit ihren Rüden, dem Golden Retriever Shooter und dem Unikum Jack, Ingo, der sich um die Technik kümmerte (mittels Beamer und Leinwand wurden Fotos des Wurfes vom ersten Lebenstag an gezeigt) mit Freundin Cora, die uns – wie auch Claudia – fleißig beim Schmücken des Raumes mithalf und natürlich wir mit unseren vier Damen. Conny konnte leider mit ihrer Emmy (Photarion`s Amethyst) nicht anreisen und mitfeiern, da ihr eine heftige Erkältung einen Strich durch die Rechnung machte. Jedoch waren Beide in Gedanken bei uns sowie auch unsere kleine Achat es immer ist.

Gefeiert wurde in einem eigens für die Feier zur Verfügung gestellten Raum der „Alten Dorfschmiede“. Die „Crew“ zeigte sich aüßerst tolerant angesichts der Hundeschar und balancierte geschickt um unsere Vierbeiner herum. Es wurde gegessen, getrunken und viel gelacht. Darüber hinaus wurden die Geburtstagskinder mit leckeren selbstgebackenen Hundebuletten von Tanja und Sven bedacht, Tanja verteilte Leckerchentüten und außerdem konnten sich alle Hunde noch über Hirschwurst (vom Hundefleischer) freuen, die sie mit Wonne verspeist haben.
Wie es sich für einen Geburtstag gehört ;-) gab es Geschenke für die Geburtstagskinder und auch wir haben die eine oder andere Überraschung erlebt. Stefan und Torsten schenkten ihren Patenkindern eine Kiste voll mit den verschiedensten hübsch verpackten Hundekuchen aus dem Exquisit-Hundelädchen. Frank und ich wurden von den „Photarionseltern“ mit einem schicken Präsentkorb beschenkt. Unter anderem wurde uns bzw. unserer Zucht ein Gedicht gewidmet, welches unsere liebe Ulrike geschrieben hat. Darüber waren wir sehr erfreut und auch sehr gerührt.
Dieses schöne Gedicht möchte ich im Folgenden wiedergeben:

Photarion´s-Edelsteine

Aus Franks Idee und Marions
formten sich die Photarion´s.
Daraus mit Hingabe und Liebe
enstanden uns´re Herzensdiebe.
Es ist nun her ein gutes Jahr,
genau gesagt, im Januar,
der Morris war total verzückt,
und hat Kopetchen flugs beglückt.

Kopete war ihm zugeneigt,
und Morris hat es nicht vergeigt,
so, aus den Liebenden – juchhe –,
wurde ein Elternpaar in spe.
Vor einem Jahr schenkt uns Kopetchen
Zwei Knaben und vier süße Mädchen
Sie liefert fristgerecht die Fracht,
Kopete: Hast du gut gemacht!

Zuerst erblickt der Welten Licht,
Achat, der kleine rote Wicht.
Als nächstes dann plumpst in die Stube,
Aquamarin, der kecke Bube.
Im Anschluss purzelt in die Mitte
Amazonit, im Bund die Dritte.
Und Amethyst folgt auf der Pfote,
erhöht damit die Mädelsquote.
Weiter geht´s nach einer Pause:
Aventurin – fühlt sich zu Hause.
Um fünf vor zwölf – wie Dynamit,
platzt noch herein, Herr Azurit!

Ein Wesen anmutig und zart,
wie `ne Prinzessin, Klein-Achat,
zwei Buben wachen über sie
und dabei führt sie die Regie.
Sie ist im Hause weit und breit,
als Vierbeiner die einz´ge Maid
und noch dazu ein Sonnenschein,
fürwahr; ein echter Edelstein.

Der Marley fühlt sich wie ein Held
mit einem Jahr: König der Welt!
Ein wildgewordener Raptor,
der lieber schickt den Machu vor.
Er äugt zur Vorsicht äußerst gerne,
zunächst mal ruhig aus der Ferne.
Wenn nichts passiert, sorgt er für Aktion,
und zieht für sich draus Satisfaktion.

Sony ist einfach wunderbar,
sieht aus, genau wie die Mama.
Sie hat so wunderschöne Augen,
zum Top-Model würden die taugen.
Sie gibt sich schon recht damenhaft,
was manchmal quasi Dramen schafft,
wenn´s Schwesterlein gibt zuviel Gas,
doch meistens ist ja alles Spaß!

Emmy, gar zierlich und grazil
frönt einem wundervollen Spiel:
Spielzeug schleppen aus dem Raum
unter ihren Lieblingsbaum.
Spiele sind ihre Passion,
wie bei der Verwandtschaft schon.
Stellt sie was an, dann ist ihr Trick,
natürlich dieser Unschuldsblick.

Turinilein ist eine Puppe,
Damengetue ist ihr schnuppe,
will lieber spielen, hopsen, toben,
wenn alles ruht, den Aufstand proben.
Böse sein kann man ihr nicht,
denn schaut man in ihr Kindgesicht,
sieht man ihr an, wie sie verschmitzt,
ganz pfiffig ist und so gewitzt.

Floppy, dieser schöne Knabe,
hat eine ganz besond´re Gabe.
Er ist schon neugierig geboren
und fühlt sich dazu auserkoren,
alles zu hören, sehen, wissen,
hat sich als Zwerg schon drum gerissen.
Immer als erster vorneweg.
Der süße Kerl ist äußerst keck.

Was für ein schöner bunter Haufen,
der´s prima findet, sich zu raufen.
Dann plötzlich wieder voller Liebe,
ach, wenn´s doch immer nur so bliebe.
Auch Robin konnte es nicht lassen,
sich mit den Kleinen zu befassen,
sie zu erziehen und zu pflegen.
Solch eine Tante ist ein Segen.

Sie sind gediehen äußerst prächtig,
das Züchterherz erfreut dies mächtig.
Auch uns natürlich, die wir täglich,
sie um uns haben, freut´s unsäglich.
Bilderbuchzucht und überdies
ein wahres Hundeparadies.

Die Vögelchen verließen´s Nest
und feiern ihr Geburtstagsfest,
das erste Mal in ihrem Leben.
Von lieben Freunden heut umgeben,
gesund, voll Freude, liebevoll,
genau wie´s sein und bleiben soll!

Seht Ihr´s heut leuchten, ist das ganz
bestimmt der Edelsteine Glanz.

Alles in allem war es eine sehr gelungene Feier und wir haben uns sehr darüber gefreut, wie harmonisch das Ganze mit insgesamt 11 Hunden ablief, darunter sieben (!) Rüden und vier Hündinnen. Sie konnten sich frei und unangeleint im Raum bewegen, ohne dass es zu Übergriffen kam. Einzig Marley konnte es nicht lassen, Diego, der ihn an Höhe überragt, mittels Pöbeln mal eben klar zu machen, dass er der Ältere ist aber das war draußen an der Leine. Drinnen war dann wieder „alles in Butter“. ;-)

Nun viel Spaß bei den Fotos:

Präsente
Präsente Den ganzen Beitrag lesen »

Happy Birthday dem Photarion`s A-Wurf

Heute vor einem Jahr (am 11. März 2009) ging ein Herzenswunsch für uns in Erfüllung. Unsere Kopete schenkte uns sechs wundervolle Welpen, zwei Jungs und vier Mädels, die sich allesamt prächtig entwickelten. Sechs kleine „Edelsteine“: Achat, Aquamarin (Marley), Amazonit (Sony), Amethyst (Emmy), Aventurin (Turini) und Azurit (Floppy). In dieser Reihenfolge erblickten sie auch das Licht der Welt. Kopete meisterte ihre Geburten geduldig und alles verlief ohne Komplikationen. Sie war eine liebevolle und sorgsame Mutter, was sie bis in den heutigen Tag noch für Sony und Turini ist. Beide Mädels sind bei uns geblieben. Ihre vier Geschwister sind im Alter von 10 Wochen zu liebevollen Besitzern gegangen, worüber wir sehr glücklich sind. Wir haben zu ihnen einen sehr guten Kontakt und konnten somit die Entwicklung der Welpen in ihrem ersten Lebensjahr miterleben. Dafür sind wir sehr dankbar. Wir hoffen, dass diese daraus entstandenen Freundschaften lange bestehen bleiben und wir am weiteren Aufwachsen der „Joungstars“ teilhaben können und bei „Bedarf“ ihren Herrchen und Frauchen mit Rat und Tat immer zur Seite stehen können.

Wir gratulieren unseren „Edelsteinen“ ganz herzlich zu ihrem 1. Geburtstag. Wir wünschen Euch von Herzen alles Liebe und Gute und vor allem ganz viel Gesundheit. Lasst Euch heute feiern und verwöhnen und verlebt einen wunderschönen Tag mit Euren Lieben.

Sony und Turini grüßen ihre Geschwister.

Photarion`s Amazonit (Sony) und Aventurin (Turini)
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T 61/Embutramid

Durch Zufall, bin ich auf dieses (grausame) Thema gestoßen und denke, Aufklärung ist hierzu unglaublich wichtig.

Euthanasie-Präparat T61: Ein Atemhemmer, durch den die Tiere einen angeblich relativ schnellen und schmerzlosen Tod sterben. Wird es nicht richtig angewendet, geschieht genau das Gegenteil und die Tiere sterben einen qualvollen Erstickungstod, der sich über Stunden hinziehen kann. Um das Ziel einer schmerzlosen Tötung sicher zu erreichen, ist vor dem Embutramid unbedingt eine hochdosierte Narkose zu verabreichen, denn davon hängt es ab, wie das Tier stirbt. Außerdem ist die Gefahr, dass die Narkose nicht ausreichend wirkt, oder zu gering dosiert ist, hier nicht ausgeschlossen.
Leider gibt es immer noch Tierärzte, die diese Art der „Einschläferung“ praktizieren, eigentlich verantwortungslos und auch unvorstellbar.
Ich habe mich auch zu diesem Thema bei unserem letzten Tierarztbesuch sachkundig gemacht, weil es für mich so unglaublich ist. Es wurde mir bestätigt, dass T61 tatsächlich noch in manchen Praxen angewendet wird, jedoch nicht in unserer, Gott sei Dank.

Sicher fällt es uns schwer, in dieser so traurigen Situation, wenn eines unserer geliebten Tiere mit Hilfe des Tierarztes von seinen Qualen erlöst werden soll, einen klaren Gedanken zu fassen. Trotzdem sollte man unbedingt mit seinem Tierarzt besprechen, wie und mit welchen Präparaten das Euthanasieren geschehen soll, evtl. auch das Fläschchen mit dem Gift zeigen lassen.

Auch wenn ich den Gedanken daran noch weit von mir schiebe, so werde ich es im Fall der Fälle auf jeden Fall handhaben.

Schließlich ist es der allerletzte Liebesdienst, den wir unserem Tier erweisen und dieser sollte human, sanft und liebevoll sein.

Mehr dazu können Sie u.a. hier und auch hier erfahren.

Emmy und die Kuschelhöhle

Conny schickte mir noch ein paar Fotos von Emmy, Sina und Katze Kitty und berichtete mir was Lustiges dazu.
Emmys Welpenhöhle wurde natürlich irgenwann mal zu klein für sie und so durfte Katze Kitty „einziehen“. Nachdem auch Kitty nicht mehr in die Höhle wollte, stellte Conny sie erstmal weg. Zu den kalten Wintertagen holte sie das Kuschelkörbchen wieder hervor und stellte es an die Heizung und siehe da, es wurde wieder Kittys Lieblingsplätzchen. Auch Emmy zeigte wieder Interesse an ihrer alten „Unterkunft“ und so muss die arme Kitty weichen, wenn Emmy den Platz für sich beansprucht.
Emmy denkt sich, „Platz ist in der kleinsten Hütte“ und gemütlich ist es noch dazu. ;-)

Emmy (Photarion`s Amethyst)
Emmy in ihrer Welpenhöhle Den ganzen Beitrag lesen »

Amy (Emmy) und Sina als Kunstwerk

Zu Connys großer Freude, bekam sie dieses Bild von ihrem Mann geschenkt. Eine Dresdner Künstlerin malte die schöne Emmy (Photarion`s Amethyst) und ihre süße Gefährtin Sina mit Kreidefarben von einem Foto ab.
Ich finde das Gemälde sehr beeindruckend.Gemälde
Gemälde Den ganzen Beitrag lesen »

Tiernotdienst Rund um die Uhr

Die Tierambulanz Berlin-Brandenburg bietet schnelle Hilfe für unsere Vierbeiner. Der mobile tiermedizinische Rettungsdienst ist eines der vielen Dienstleistungen, die hier von erfahrenen Tierärzten angeboten werden.

Natürlich hofft man, diesen Dienst nie in Anspruch nehmen zu müssen. Dennoch kann jeder Tierhalter in eine Situation geraten, in der er dankbar für diese Hilfe ist.
Deshalb möchte ich an dieser Stelle darüber informieren.

Erste-Hilfe-Kurs für Hunde

Am letzten Samstag besuchten wir die Veranstaltung „Erste Hilfe am Hund“, organisiert von unserem Hundetrainer Heinz Köller, der für die medizinische Seite Frau Ines Hoffmann, Tierärztin aus Glienicke/Nordbahn, gewinnen konnte. Das Ganze fand in der Villa Felice in Heiligensee statt, die – neben dem normalen Restaurantbetrieb – mit einem großen Saal aufwarten kann, der für solche „Events“ nahezu wie geschaffen ist.

Es wurde gezeigt, wie und wo man den Puls des Hundes fühlt, worauf zu achten ist, um die Kreislaufsituation des Hundes beurteilen zu können. Mund-zu-Schnauze‑ bzw. –Nase-Beatmung und Herzmassage wurden ebenso gezeigt, wie ein Pfotenverband. Als Gegnerin des Klammerns und Befürworterin des Nähens, erörtere Frau Hoffmann das Für und Wider beider Methoden bei entsprechend versorgungspflichtigen Wunden.
Ferner wurde über die Gefahr der Magendrehung informiert und über zu ergreifende Maßnahmen bei Aufnahme eines Fremdkörpers.
Anschließend konnte man noch ein gut ausgestattetes Erste-Hilfe-Täschchen für unterwegs erwerben.

Als Vorführhund diente in den meisten Fällen Heinz´ absolut wesensfester und sehr gut erzogener Golden Retriever Rüde „Shooter“.
Heinz ergänzte die Veranstaltung noch mit einigen Tipps aus der Hundeschule und brachte durch seine lockere und humorvolle Art die Teilnehmer zum Lachen.

Im Anschluss standen sowohl Frau Hoffmann als auch Heinz für Fragen zur Verfügung und dann konnte man „zum gemütlichen Teil“ übergehen und den Verzehrgutschein, der im Preis von 15,- € inbegriffen war, einlösen.

Alles in Allem war es ein rundum gelungener, informativer Abend.

Hier noch Etwas zum Thema Kreislauf:
Ein Trick aus der Akupunktur (nicht aus der Schulmedizin) ist das Drücken (natürlich in angemessener Stärke) des sogenannten Kreislaufpunktes, der beim Hund in der Mitte der Nase sitzt, an der Wurzel (s. Foto), was bewirken soll, dass bei einem kreislaufschwachen Hund der Kreislauf „wieder anspringt“. Natürlich ist das nur eine sogenannte Erste-Hilfe-Maßnahme und ersetzt keinesfalls den Besuch bei einem Tierarzt!
Ein kritischer Kreislauf lässt sich u.a. daran erkennen, dass die Schleimhäute des Hundes blasser sind, als in gesundem Zustand und auf Druck (beispielsweise im Zahnfleisch) eine weiße Stelle entsteht, die nicht sofort wieder die ursprüngliche Farbe annimmt.
Jeder sollte sich seinen Hund im gesunden Zustand genau anschauen, um Abweichungen feststellen zu können.
Den normalen Ruhepuls, der sich gut am Innenschenkel der Hinterbeine erfühlen lässt, sollte man ebenso kennen wie Zustand und Farbe der Schleimhäute, wozu auch die Bindehaut des Auges gehört. Hier gibt es allerdings rassetypische Unterschiede. Es gibt Rassen – es wurden z.B. der Bordercollie und der Berner Sennenhund genannt – , bei denen die Schleimhäute grundsätzlich blasser sind, als bei anderen Rassen, was in diesem Fall keinen gesundheitlichen Mangel darstellt. Das ist bei jedem Hund individuell und daher auch unabdingbar, den Gesundzustand zu kennen.

Sony
Nasenpunkt Den ganzen Beitrag lesen »

„Machumanipulation“

Wieder was zum Schmunzeln von Ulrike.
Eine Geschichte, aus der Sicht ihres Whippets Machu Picchu:


Um nicht gleich allzu viel Energie zu verschleudern, beginne man zunächst einmal mit leisem Fiepen, was Zweibeinmama aufhorchen lässt. Hat man ihre Aufmerksamkeit wenigstens teilweise errungen, lasse man ein jämmerliches Weinen erklingen, wobei man den gesamten Körper mit einbeziehe, biete also ein Bild des Jammers. Kommt nun so was Ähnliches, wie: „Ach, du armes Hascherl, was ist denn los?“, hat man den Sieg schon so gut wie in der Tasche. Nun hole man aus, zum finalen Schlag. Man steigere den „Gesang“ crescendoartig ins Unermessliche, bis Zweibeinmama nicht mehr anders kann, als alle Aufmerksamkeit von anderen Dingen abzuziehen und sich einem bedingungslos zuwendet. Nun hat man sie fast soweit. Die ganz Schlauen unter uns haben für diesen Zweck ordentlich einen auf der Pfanne, für den es nun Zeit ist, die Luft der Umgebung zu verseuchen. Spätestens jetzt haben wir sie voll in der Pfote. Kommt nun endlich das ersehnte: „Zeig mal, Machu!“, rase man im Schweinegalopp Richtung Ausgangstür, was den Eindruck, es sei äußerst dringend, verstärkt und versichere sich, dass Zweibeinmama einem folgt. Während sie mit vollem Gewicht fast durch die Tür bricht, schwenke man kurz vor Erreichen derselben elegant und leichtfüßig in die Küche ab, um abrupt vor der Futter‑ und Leckerchentonne eine Vollbremsung hinzulegen und diese mit der Nase anzustoßen. Na ja und wenn sie, die die Küche endlich taumelnd erreicht hat, nun zufällig schon mal davor steht, muss man sie nur noch davon überzeugen, dass sie einem ja auch gleich etwas reichen könnte, bevor man vor Schwäche das Bewusstsein verliert, was man durch einen entsprechenden Blick signalisiere. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass sie nun immer noch nicht wie Wachs in unseren Pfoten schmilzt, gebe man ihr das Gefühl, ein ganz gemeiner Whippetquäler zu sein. In der Regel klappt das gut. Zu allen Tages‑ und Nachtzeiten. Na ja, die haben halt nicht so ein großes Gehirn, die Zweibeindiener! Manipulieren, aber richtig!!! ;-)

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